Wer ist dein innerer Voyeur?

Hunting Down Male Gaze

Wer ist dein innerer Voyeur?

Hunting Down Male Gaze

Wer schaut wen wie an?
Was steuert den eigenen Blick? Und wer sind wir, wenn uns niemand zuschaut – nicht einmal die Selfie-Kamera? Wie kann man die Brille des Patriarchats ablegen?

Diesen Fragen gehen Jeanne-Marie Bertram und Laura Teiwes in ihrer Performance nach und laden dazu ein, sich auf die Jagd nach dem inneren Voyeur zu machen.

In der feministischen Filmtheorie beschreibt der „Male Gaze“ den männlichen, kontrollierenden und sexualisierten Blick auf die Welt und insbesondere auf Frauen. Aber der „Male Gaze“, der männliche Blickwinkel, ist auch ein Alltagsphänomen. Von dieser Abhängigkeit von der männlichen Perspektive gilt es sich zu befreien.

analyse schmitt kollektiv

Orlando

Orlando ist ein verträumter Junge, ein ehrgeiziger Dichter, ein Lebemann am Hof Elisabeth I., ein Gesandter des Königs in Konstantinopel. Und dann: eine Reisende, eine Einsiedlerin, beliebte Gastgeberin und Dame der Gesellschaft, eine unabhängige Frau, verliebt in das Leben, eine Unglückliche, vom Geist des viktorianischen Zeitalters gebeugt, eine Liebende, eine Poetin.

Über vier Jahrhunderte hinweg und vor allem jetzt, wenn Orlando vor ihr Publikum tritt, ist sie eine Suchende. Was macht einen Menschen aus? Name und Herkunft? Erscheinen und Geschlecht? Die Gesellschaft? Der Zeitgeist? Die Seele? Das wahre Selbst?

Virginia Woolf verfasste mit Orlando – A biography 1928 einen facettenreichen, von scharfsinnigen Beobachtungen und feinem Humor geprägten Roman, der zu den bedeutendsten feministischen Werken der Weltliteratur zählt. Fast 100 Jahre später widmet sich das analyse schmitt kollektiv dieser Figur. Orlando ist mit den Unwägbarkeiten des 21. Jahrhunderts konfrontiert und noch immer auf der Suche – nach dem Ich, der Wahrheit, dem eigenen Platz in der Welt. Sie nimmt das Publikum mit auf eine rasante Tour de Force durch ihre Geschichte und gibt mit ihrer Erzählung Anlass, die Vielschichtigkeit des Menschseins zu feiern.

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Peter Pan

In diesem am Jungen Staatstheater Karlsruhe entstandenen Monolog laden wir Zuschauer*innen ab 8 Jahren ein, sich einmal ganz auf ihre Fantasie zu verlassen und in abenteuerliche Traumwelten einzutauchen. Mithilfe einer Loopstation werden im Verlauf des Stückes Geräusche und Klänge aufgenommen und abgespielt, die gemeinsam mit dem Publikum im Moment erzeugt werden. Die Mitarbeit des Publikums ist also ausdrücklich erwünscht!

Was ist Wirklichkeit, was ist Traum?
Oder wie Peter Pan sagen würde:

Du musst es nur glauben, Wendy!

Das Stück kann entweder auf einer Bühne oder mobil gespielt werden. Das bedeutet, dass es ohne viel Aufwand an allen möglichen Orten aufgebaut werden kann. Unter anderem auch in Klassenzimmern oder der Aula von Schulen.

Eine Version in englischer Sprache haben wir gemeinsam mit einem Sprachcoach mit dem Schwerpunkt auf Fremdsprachen geprobt. Außerdem stand ich auch bereits mit einer Gebärdensprachdolmetscherin gemeinsam auf der Bühne die simultan in Deutsche Gebärdensprache übersetzte.

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analyse schmitt kollektiv

Orlando

Orlando ist ein verträumter Junge, ein ehrgeiziger Dichter, ein Lebemann am Hof Elisabeth I., ein Gesandter des Königs in Konstantinopel. Und dann: eine Reisende, eine Einsiedlerin, beliebte Gastgeberin und Dame der Gesellschaft, eine unabhängige Frau, verliebt in das Leben, eine Unglückliche, vom Geist des viktorianischen Zeitalters gebeugt, eine Liebende, eine Poetin.

Über vier Jahrhunderte hinweg und vor allem jetzt, wenn Orlando vor ihr Publikum tritt, ist sie eine Suchende. Was macht einen Menschen aus? Name und Herkunft? Erscheinen und Geschlecht? Die Gesellschaft? Der Zeitgeist? Die Seele? Das wahre Selbst?

Virginia Woolf verfasste mit Orlando – A biography 1928 einen facettenreichen, von scharfsinnigen Beobachtungen und feinem Humor geprägten Roman, der zu den bedeutendsten feministischen Werken der Weltliteratur zählt. Fast 100 Jahre später widmet sich das analyse schmitt kollektiv dieser Figur. Orlando ist mit den Unwägbarkeiten des 21. Jahrhunderts konfrontiert und noch immer auf der Suche – nach dem Ich, der Wahrheit, dem eigenen Platz in der Welt. Sie nimmt das Publikum mit auf eine rasante Tour de Force durch ihre Geschichte und gibt mit ihrer Erzählung Anlass, die Vielschichtigkeit des Menschseins zu feiern.

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Peter Pan

In diesem am Jungen Staatstheater Karlsruhe entstandenen Monolog laden wir Zuschauer*innen ab 8 Jahren ein, sich einmal ganz auf ihre Fantasie zu verlassen und in abenteuerliche Traumwelten einzutauchen. Mithilfe einer Loopstation werden im Verlauf des Stückes Geräusche und Klänge aufgenommen und abgespielt, die gemeinsam mit dem Publikum im Moment erzeugt werden. Die Mitarbeit des Publikums ist also ausdrücklich erwünscht!

Was ist Wirklichkeit, was ist Traum?
Oder wie Peter Pan sagen würde:

Du musst es nur glauben, Wendy!

Das Stück kann entweder auf einer Bühne oder mobil gespielt werden. Das bedeutet, dass es ohne viel Aufwand an allen möglichen Orten aufgebaut werden kann. Unter anderem auch in Klassenzimmern oder der Aula von Schulen.

Eine Version in englischer Sprache haben wir gemeinsam mit einem Sprachcoach mit dem Schwerpunkt auf Fremdsprachen geprobt. Außerdem stand ich auch bereits mit einer Gebärdensprachdolmetscherin gemeinsam auf der Bühne die simultan in Deutsche Gebärdensprache übersetzte.

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THEATER

  • 2025

    Badisches Staatstheater Karlsruhe, Mädchenschrift (Regie: analyse schmitt kollektiv)

    Orlando nach Virgina Woolf (Regie: analyse schmitt kollektiv)

  • 2024

    Theater Ulm, Die Schatzinsel (Regie: Charlotte van Kerckhoven)

    Gründung analyse schmitt kollektiv (freies feministisches Tehaterkollektiv) mit Janina Haring

    2024

  • 2023

    AVATARE – Kunstperformance im Kunstverein Germersheim unter der Leitung von Julia Kroner
    #ConstantCraving – Ein Stück über Verlangen und Abhängigkeit von Daniel Ratten, Regie: Janina Haring Junges Staatstheater Karlsruhe in Kooperation mit der Suchtpräventionsstelle Karlsruhe
    Hunting Down Male Gaze, Performance, Idee/Text/Konzept: Jeanne-Marie Bertram, Junges Staatstheater Karlsruhe

  • 2022

    Weltkulturabend Niemand soll verloren gehen – Brücken bauen, Versöhnung leben auf der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen Karlsruhe, Regie: Günter Knappe, Schwarzwaldhalle Karlsruhe
    Poetry Slam Dead and Alive, Sylvia Plath, Badisches Staatstheater Karlsruhe
    Echo(she/her) – eine immersive Performance-Oper von Julia Kroner und Sophia Seidler in der Orgelfabrik Karlsruhe-Durlach
    Das neue Stück 68 – Tragödienbastard von Ewe Benbenek, szenische Lesung im Entrée des Badischen Staatstheaters Karlsruhe
    Links vom Mond von Martin Soofipour Omam, Uraufführung, Regie: Ebru Tartici Borchers, Rolle: Karo, Junges Staatstheater Karlsruhe

    2022

  • 2021

    Zehn – Jubiläumsproduktion Junges Staatstheater, Stückentwicklung, Regie: Bjorn de Wildt, mit Jugendlichen aus der Stadt, Rolle: Spielleiterin
    Peter Pan (von James M. Barrie), Regie: Janina Haring, Klassenzimmerstück, Monolog, Junges Staatstheater Karlsruhe
    Corpus Delicti (von Juli Zeh), Regie: Milena Fischer, Junges Staatstheater Karlsruhe

  • 2020

    1001 Nacht, Regie: Jakob Weiss, Badisches Staatstheater Karlsruhe
    Die Konferenz der Tiere Wiederaufnahme, Regie: Verena Nagel, Junges Staatstheater Karlsruhe in der Insel
    Die Große Hitparade, Cindy Weinhold, Badisches Staatstheater Karlsruhe
    Escape Game 2.0 – Die Angst verschwindet nie Regisseurin / Schauspielerin, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main
    Ausstellung / Duration Kunst Performance, Performern, Julla Kroner in der Station Offenbach

    2020

  • 2019

    Rausch Falk Richter, Regie: Rüdiger Pape, Schauspiel Frankfurt
    Alles was zählt – Lieder von Geld und Schulden, Rolle Boss / Emma, Regie: Michael Lohmann, Musikalische Leitung: Günter Lehr, Schauspiel Frankfurt

  • 2018

    Der Kleine Dicke Ritter Robert Bolt, Rolle: Dr. Gwendolyn Beelzedern Moloch, Regie: Fabian Gerhardt, Schauspiel Frankfurt
    Zwei Monster Gertrud Pigor, Rolle: Blaues Monster, Regie: Andreas Mach, Schauspiel Frankfurt
    EIFER SUCHT – Georg Büchner, Euripides, Friedrich Schiller, Rolle: Luise Miller / Volk / Chor der Frauen, Regie: Werner Wölbern, Szenisches Vordiplom HfMDK

    2018

  • 2017

    Kasimir und Karoline Ödön von Horváth, Rolle: Karolin / Kasimir, Regie: Sahar Rezaei, Frankfurt LAB, Studienprojekt Regie
    Nicht Fisch Nicht Fleisch Franz Xaver Kroetz, Rolle: Helga, Regie: Jonas Trautner, Studienprojekt Regie